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Val Trupchun

Wild und schön – im Schweizer Nationalpark

Unzählige Vogelstimmen in allen Tonlagen wecken mich morgens. Solch einen schönen Chorgesang habe ich schon lange nicht mehr gehört – ich lausche lange, bevor ich meine müden Glieder aktiviere.
Das übliche Ritual – Kaffee, Frühstück, Rucksackpacken – und los gehts.
Für heute Nachmittag sind Gewitter vorhergesagt, die möchte ich gerne sicher aus dem Faradayschen Käfig beobachten.

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Jöriflesspass (2.561 m)

Zu den Jöriseen von hinten

Um nicht immer über den gleichen Pass zu fahren und der Langeweile vorzubeugen, fahre ich zur Abwechslung mal den Flüelapass hinauf. Auch am Flüelapass ist es bei derzeitiger Hitze angenehm kühl, was ich sehr genieße. Oben am Pass ist nix los, viel weniger Verkehr als am Julier, auch das genieße ich und freue mich auf eine wunderbare kühle und ruhige Nacht unterm Sternenzelt.
In der Frühe werde ich geweckt durch Angler, die neben mir parkieren und ihr Glück am nahen See suchen.

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Lai da Vons (1.991 m)

Kurze Tour mit Potential zur Erweiterung

Nach dem Morgenkaffee fuhr ich von Splügen nach Sufers. Vor der Rückfahrt wollte ich dem Lai da Vons einen Besuch abstatten.
Gleich nach der Ausfahrt fand ich einen schönen Parkplatz mit guter Infrastruktur, von wo auch die Wanderung startete.

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Surettaseen (2.266 m)

„Gehe einmal im Jahr irgendwohin, wo du noch nie warst.“

Oberhalb von Splügen an der Passstraße fand ich einen schönen und ruhigen Übernachtungsplatz. Nach dem Morgenkaffee machte ich mich direkt vom Parkplatz auf den Weg.
Erst ging es durch herrliche Wälder entlang der historischen Splügenpassroute am Hüscherabach entlang. Am Isabrüggli, nach Bodmastafel, querte ich die Splügenpassstrasse, dann ging es auf schmalerem Weg mäßig steil weiter in die Höhe.
An einer Weggabelung angekommen, nahm ich rechts den Surettaseeweg, der link Pfad führte hinunter in den Fugschtwald. Den leichten, aber fast hochalpinen und steileren Wandeweg stieg ich hoch, bis ich den Under Surettasee erblickte. Weitere 70 hm, über ein kurzes Felsstück und große Steine, stand ich nach einer Kuppe unvermittelt vor dem Oberen Surettasee und der Seehütte. An deren wärmender Außenwand legte ich eine lange Rast ein.

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Val Fex (1.863 m)

Über Muott Ota ins Val Fex? Ich wusste noch nicht, ob das mein heutiger Weg sein würde, wollte mir den Wegverlauf aber mal anschauen.
Nachdem ich den freundlichen Campingplatz verlassen hatte, fuhr ich den bewährten Parkplatz an der Via dal Malögia bei Sils Baselgia an, schulterte meinen Rucksack und lief am wunderbar friedlichen Silser See entlang nach Isola. Von dort nahm ich den Abzweig Richtung Muotta da Güvè, freute mich über die schöne Aussicht und stieg danach ab ins Val Fex.
Den Muott Ota wollte ich mir ein anderes mal gönnen.