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Tour

Val Trupchun

Wild und schön – im Schweizer Nationalpark

Unzählige Vogelstimmen in allen Tonlagen wecken mich morgens. Solch einen schönen Chorgesang habe ich schon lange nicht mehr gehört – ich lausche lange, bevor ich meine müden Glieder aktiviere.
Das übliche Ritual – Kaffee, Frühstück, Rucksackpacken – und los gehts.
Für heute Nachmittag sind Gewitter vorhergesagt, die möchte ich gerne sicher aus dem Faradayschen Käfig beobachten.

Durch den schönen Wald geht es hoch, an einer Weggabelung folge ich dem Weg in den Talgrund zur Parkhütte Varusch. Ab der Alp Purchet ist leider der Weg bis Ende Juni gesperrt, eine Umleitung führt über einen Höhenweg durch den Wald zur Alp und zur Fuorcla Trupchun. Da es just an der Wegsperrung anfängt zu regnen und Gewitter droht, reizt mich der Weg durch den Wald nicht sonderlich und ich spazierte im Regen zurück zum Parkplatz.
Dort angekommen, fing es sofort an zu schütten und aus dem Trockenen war es eine Freude, das Gewitter sein zulassen.

Steinadler, Bartgeier und Bären sah ich keine, dafür hatte ich unterwegs ein paar sehr erfreuliche menschliche Begegnungen

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