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Nepal Tour Trekking

Zu den heiligen Seen von Gosainkunda

…und zurück nach Dunche

Von Laurebina machten wir uns am nächsten Morgen bei prächtigem Wetter auf zu den Gosainkund Seen. Oben auf dem Grat angekommen, staunte ich nicht schlecht. Der schöne Trail, den ich noch gut von der früheren Tour in Erinnerung hatte, wurde über die ganze Länge bis nach Gosainkund mit einem massiven Stahlgeländer entschärft!
Im Juni und im August pilgern jährlich tausende Hindus nach Gosainkund, um die Feste Dashami und Janai Poornima zu feiern. Vermutlich macht es Sinn, den schmalen und teilweise etwas ausgesetzten Bergweg bei so einem großen Ansturm zu sichern.

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Nepal Tour Trekking

Abstieg nach Bamboo und hinauf nach Laurebina

Nepali Flat

Die Kälte kroch inzwischen in jede Zelle meines Körpers, nur nachts im Schlafsack mit Bettflasche taute ich einigermaßen auf. Allmählich entwickelte ich Routinen, die das Schlüpfen am Morgen erträglicher machten, legte die Daunenjacke in Reichweite und stopfte erst mal alle Kleider eine Weile zu mir in den Schlafsack, um sie auf Betriebstemperatur zu bringen. Obwohl ich Kyanjin und die Umgebung liebe, war ich doch froh, bald tiefere Gefilde mit höheren Temperaturen zu erreichen, wo man auch mal wieder genügend Luft bekommt.

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Nepal Tour Trekking

Kyanjin Gompa rundum

Käse, Yaks und Stille

Die Unterkunft in Kyanjin Gompa war toll, das Essen schmackhaft und die Betreiber, ein junges Paar, zurückhaltend, aber freundlich. Morgens bekam ich meinen geliebten Tsampa Porridge serviert und abends leckeres Dal Bhat mit Tibetian Tea, wie fast überall während des Trekkings.
Vom meinem Fenster hatte man einen Überblick aufs Dorf und der Gangchempo winkte vom Talschluss. Es war eiskalt schön hier oben, die Daunenjacke blieb den ganzen Tag meine wärmende Begleitung. Nur nachts im Schlafsack zog ich sie aus, dann wärmte mich die mit heißem Wasser gefüllte Stahltrinkflasche.

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Auf nach Langtang

Der Kreis schließt sich

Lange brütete ich über einer möglichen Tour, deren Beginn, dem Zeitablauf und der in Frage kommenden Region.
Ursprünglich war November 2024 geplant, dann kam die Krankheit dazwischen. Ob ich es überhaupt nochmal nach Nepal schaffen würde und konditionell eine Trekkingtour möglich wäre, stand erst mal in den Sternen. Nach der Therapie fing ich langsam mit kleinen Wanderungen an, die ich allmählich steigerte, um die Kondition wieder aufzubauen. Als dann gegen Jahresende Pflichttermine weniger wurden und noch 4 Wochen Resturlaub verfügbar waren, konkretisierte sich die Planung. Um die Hauptsaison und die überlaufenen Wege zu umgehen, sollte es im Dezember losgehen.