Von Altrier nach Beaufort
Nach hervorragendem Nachtschlaf und Frühstück fuhr ich mit dem Bus nach Altrier, wo der Start für die geplante Wegstrecke war.
An der Haltestelle „Beim Bildchen“ stieg ich aus und lief beim Bildchen in den Wald. Das „Heeschbrecher Bildchen“ ist ein alter Pilgerort bei Altrier. In einer rund 500 Jahre alten Eiche steht eine Marienstatue, die an ein Unglück von 1731 erinnert.
Danach lief ich stundenlang durch lichtdurchflutetes, zauberhaftes Grün, an kolossalen Felsen vorbei, durch schmale Felsschluchten und an wilden, kleinen Wasserläufen vorbei. Manchmal erkenne ich Gesichter und Figuren in den Felsen, dann wieder vermute ich Feen und Wurzelkinder vorbeihuschen. Hin und wieder gleiten Sonnenstrahlen durch die lichten Baumkronen über zerklüftete Sandsteinskulpturen, Schatten tänzeln in den Spalten und allmählich fühlte ich mich wie unterwegs in einem Märchen,
wo die uralte Erde Geschichten erzählt aus einer phantastischen, zeitlosen Welt.
Am Ende des Weges tauchte plötzlich aus dem Dschungel die Burgruine Beaufort auf, Rapunzel erschien kurz an einem Turmfenster…oder war es nur ein Tagtraum?
Das Müllerthal ein monumentaler Ort des Staunens.
Staunt euch durch die Bilder!






























































