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Mehrtagestour Tour

Lej d’Arlas & Lej Diavolezza

Täglich grüßt das Murmeltier

Der Morgen war wunderbar ruhig und frisch, als ich mir meinen Wachmacher aufbrühte. Das sollte sich rasch ändern. Erst parkte eine Frau aus Konstanz neben mir, aus dem Auto sprangen zwei kläffende, weiße Mini- etwas zwischen Wollknäuel und Hund. Dann kam eins nach dem anderen hinzu. Schilder wurden aufgestellt und Streckenposten verteilten sich. Irritiert fragte ich mich durch und erfuhr, dass Läufer des Glaciermarathons erwartet wurden.

Eigentlich hatte ich noch keinen Plan, wohin die Reise heute gehen sollte.
Ich schaute mich etwas um und entdeckte auf der anderen Seite ein Gelände, wo ein Weg hinauf führte. Swisstopo sagte mir, das sich dort ein See befindet, der Lej d’Arlas. Rucksack geschultert und los ging’s, erst zum Lej Pitschen und dann bergauf. Unterwegs kamen mir viele Läufer des Marathons entgegen.
Der Lej d’Arlas war eher eine Pfütze als ein See, im Gegensatz zu gestern war ich hier nicht alleine. Nach einer Versperpause entschied ich, auf dem breiten Gratrücken zum Lej Diavolezza weiterzugehen.
Dort angekommen, legte ich mich ins Gras, liess die Gondeln der Diavolezzabahn über mir hinauf- und hinunterschweben, schaute den Anglern zu und genoss die Ruhe.
Der Abstieg führte mich zur Diavolezza-Talstation, wo ich mir noch ein Bier genehmigte, und von dort wieder zurück zum Parkplatz.