Das Engadin lockte mich wieder!
Die Idee war, sämtliche möglichen Standorte für zukünftige Touren im Engadin zu testen. Von den Campinplätzen Morteratsch, Gravatscha und St. Moritz Bad, gefiel mir der Platz bei St.Moritz mit der Küche und dem Aufenthaltsraum bisher am besten. Nun war Silvaplana mit einer passenden Tour an der Reihe.
Der Campingplatz wird nach dem Prinzip „first come first serve“ geführt. Man reist an, sucht sich einen freien Platz, zieht ein Ticket an der Schranke und bezahlt in der folgenden Betriebszeit.
Da ich außerhalb der Saison und Ferienzeit anreise, finde ich einen schönen, ruhigen Platz direkt am See. Wenn die Kite-Surfer eintrudeln, wird es wahrscheinlich schwierig, einen Platz zu ergattern.
Meine geplante Wanderung führt von Silvaplana zunächst in Richtung Julierpass. Über Weiden geht es weiter bergauf. An einem Wegweiser folge ich der Bodenmarkierung nach rechts. Der Weg wird nun steiniger und führt bis zur Kuppe der Albanatscha, wo historische Schützengräben und eine beeindruckende Rundsicht warten.
Vor etwas mehr als 100 Jahren ging der Erste Weltkrieg zu Ende.
2019 wurden die Schützengräben und Kanonenstellungen auf Albanatscha erstmals archäologisch dokumentiert.
Angesichts der fortgeschrittenen Stunde, verwerfe ich den Plan, weiter zur Alp Suvretta zu wandern und steige stattdessen auf steilem Weg nach Silvaplana ab.









